Archiv für den Monat: April 2013

Kangaroo Island

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2-tägiger Ausflug nach Kangaroo Island, der drittgrössten Insel von Australien, ca. 150 km lang und bis zu 80 km breit. Von Adelaide aus ist sie in ca. 3 Stunden zu erreichen inkl.  40 minütiger Überfahrt mit der Fähre.
270413-11270413-10Die Insel gilt als DAS Naturhighlight in Südaustralien und wird nur von ca. 4000 Menschen bewohnt. 2 Tage sind effektiv zu kurz für eine Besichtigung; ich empfehle 4 Tage für alle, die in Ruhe geniessen wollen. Anlegestelle in Penneshaw.

Unterkunft in einer Jugendherberge mit eindeutig zweideutigem Charm vergangener Jahre. Mit mir auf dem Zimmer waren Frauen aus Italien, Mexiko, Costa Rica, Thailand und Taiwan.

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Sea Lion Bay auf der Südseite der Insel. Sticht man hier in See, trifft man erst wieder in der Antarktis auf Land. Die Tiere sind teils 3 Tage lang im Wasser auf der Jagd nach Nahrung. Kein Wunder, dass der ein oder andere danach völlig platt ist.

 

 

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Kängurus dürfen natürlich auf der Insel, die ihren Namen trägt nicht fehlen. Leider sieht man auch sehr viele tote Tiere auf der Strasse. Gegen die menschlichen PS haben sie halt keine Chance.

 

 

Sandpflanzen an der Beach und Sandsurfen in Littel Sarah. Surfbretter kann man ganz in der Nähe mieten ebenso wie Quadfahrzeuge. Bauch auf’s Brett und runter den Hang.

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Remarkable Rocks:
Man, war das windig hier. Leider keine Sonne, aber die Farben sind trotzdem toll.

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Pelikane in Kingscote. Und einer, der den Schnabel nicht voll kriegen kann.

ANZAC Day Militärparade

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250413-7Heute ist ANZAC, der zweit-wichtigste nationale Feiertag in Australien neben dem eigentlichen Nationalfeiertag im Januar. Heisst natürlich auch, dass ich schulfrei habe – juchhu.

Am ANZAC Day gedenkt Australien all jenen, die in den verschiedenen Kriegen ihren Beitrag geleistet haben. Also eine Art Ehrentag für die Soldaten (vom Buschkrieger über Airforce bis zur Navy) und alles was sonst noch zum Militär gehört.

In Adelaide findet zu diesem Anlass ein Umzug THE PARADE mit aktiven, vor allem aber mit ehemaligen Soldaten statt, die ihre Ehrenabzeichen stolz an der Brust tragen und von zahlreichen Musikkapellen begleitet werden.

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Die „normale“ Bevölkerung steht Fähnchen schwingend am Strassenrand. Sowas wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, zumal uns die Lehrer hundertmal drauf hingewiesen haben. Also hiess es trotz freiem Tag schon um 7 Uhr aufstehen um pünktlich zum Beginn der Show in der City zu sein.

Marschiert wurde über eine Stunde lang.

Viele Veteranen begleiteten den Umzug im Rollstuhl und jedesmal brandete Applaus im Publikum auf, wenn wieder eine Gruppe vorbeikam.

Übrigens: heute können alle Soldaten gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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Chinatown

Chinatown liegt nur ein paar Strassen von der Hauptgeschäftsmeile entfernt. Zu Fuss gut zu erreichen und keinesfalls irgendwo ausserhalb im Ghetto, wie das in anderen Orten der Fall ist.

180413-3180413-8Hier der Eingang, hinter dem dann viele Geschäfte und Schaufensterauslagen nur noch chinesisch angeschrieben sind. Bekannt ist Chinatown vor allem für die „Central Markets“, wo man an Ständen oder in Minigeschäften auch gut Frischprodukte einkaufen kann.
Am besten Samstags um 14 Uhr, dann wird’s günstig, weil Sonntag und Montag geschlossen ist und alles noch weg muss.

Chinesen sind hier in Adelaide gut vertreten, als ständige Einwohner ebenso wie als Studenten. Auch in meiner Klasse sind 4, von denen 3 eine dauerhafte Aufenthaltsbewilligung anstreben. Im Vergleich zu den Schülern aus arabischen Ländern sind die Chinesen absolut vorbildlich – meine Schwester würde jetzt sagen „echte Streber“.

180413-4Da ist zum Beispiel Henry, 20 Jahre, der in der schulfreien Zeit, vor allem aber auch jedes Wochenende Schichten im Krankenhaus schieb. Manchmal kommt er totmüde zum Unterricht. Sobald er den Sprachtest bestanden hat, will er eine Aufenthaltsbewilligung beantragen. Die 18jährige Emily büffelt für den Uni-Sprachtest, will hier Architektur studieren, dann aber zurück zur Familie nach China.

Am Anfang waren die Chinesen sehr zurückhaltend, aber inzwischen quatschen wir in jeder Pause miteinander, tauschen Ausflugstipps auch oder korrigieren Hausaufgaben zusammen. Multikulti lässt grüssen. Wusstet ihr, dass Regierungsangestellte in China regelmässig Tests absolvieren müssen, in denen überprüft wird, ob ihr Job-Wissen noch auf dem aktuellsten Stand ist? Im übrigen lässt sich das Englisch der Chinesen viel besser verstehen als das der Araber. Letztere werden scheinbar meist vom Militär oder ihren Firmen hierhergeschickt, müssen selber nichts bezahlen und sind nur mässig motiviert im Unterricht. Zu Beginn war ich verwundert, dass viele Lehrer sie einfach links liegen lassen. Inzwischen ist klar, dass die meisten einfach aufgegeben haben. So nach dem Motto „wer nicht lernen will, ist selber Schuld“.

Tagesausflug Victor Harbor

200413-1 Gabi vom Winde verweht

Ideal für einen Tagesausflug ist Victor Harbor ca. 90 km südlich von Adelaide. Ich empfehle die Hinfahrt durchs Landesinnere und die Rückfahrt entlang der Küste.

200413-4 200413-3Victor Harbor wurde um 1850 als Walfangstation gegründet und einige wenige alte Gebäude zieren auch heute noch die Strassen der 11 000 Seelen Stadt.

Strassenbahn Victor Habor 200413-5Hauptattraktion ist die von Pferden gezogene Strassenbahn, die auf über einen 600 m langen hölzernen Steg zu einer Insel führt, auf der neben Spaziergängen auch noch Penguin Tours gebucht werden können.

Im Zoo von Adelaide

In Adelaide sind im Moment Schulferien. Leider nur für die normalen Schulen – in meinem Sprachcollege geht’s pausenlos weiter. Aber immerhin habe ich am Freitag früher Schulschluss. Also Zeit für einen Ausflug. Während der Ferien in den Zoo zu gehen, ist vermutlich nicht die beste Idee, denn alle Eltern mit ihren kleinen halbwüchsigen Wilden sind jetzt auch hier. Und obwohl im Panda-Gehege überall Schilder mit „Bitte Ruhe“ standen, war es auch hier nur begrenzt still und die Tiere haben sich meist versteckt. Erst gegen Abend, kurz vor Schliessung als die Rasselbande endlich weg war, kamen die Pandas hervor und mir sind noch diese Aufnahmen gelungen.
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Die Vogelkundler unter euch mögen mir verzeihen, wenn ich jetzt nicht jeden gefiederten Freund mit Namen vorstelle. Mich hat mehr ihre Farbenpracht fasziniert als ihr wissenschaftlichen Namen.
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Der kleine kurzbeinige Graue hier, ist ein Wombat, ein in Australien lebender Beutelsäuger. Seinen Namen hat er von den Aboriginis bekommen. Die Tiere können bis 40 kg schwer werden. Schaut harmlos aus, kann aber ordentlich zubeissen. Wenn ihr mich fragt, der kleine braucht mal ne Diät.

 

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Ist schon klar, Giraffen gehören nicht nach Australien, aber diesen Schnappschuss musste ich einfach publizieren.

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Krokodil nimmt Sonnenbad. Der faule Kollege hat sich einfach nicht von der Stelle bewegen wollen, drum gibt’s nur ne Seitenaufnahme.

Sprachschule South Adelaide College

Mein College liegt direkt in der Innenstadt, ideal erreichbar mit dem Bus. Auch Cafes und Take Aways gibt es genügend in der Umgebung. Supermarkt ist ca. 15 Fussminuten entfernt, allerdings gibt es überall kleine Convenience Stores, so eine Art Tante Emma Markt, halb teurer als die Supermarktketten Coles, Foodmarket oder Woolworth.

 

180413-1Hier seht ihr den Computerraum, der allen Studenten zur Verfügung steht. Ansonsten gibt es natürlich auch Wireless. Ist allerdings begrenzt auf 30 Minuten, dann wird man automatisch rausgeschmissen. Und Apps runterladen ist auch blockiert. Naja, ich werd’s überleben.

Es gibt auch eine Miniküche mit Kühlschrank und natürlich Mikrowelle. In der Mittagspause riecht es hier immer nach den unterschiedlichsten internationalen Gerichten. Gewöhnungsbedürftig.

180413-2Auf den WCs hängt dieses Schild. Ihr lacht jetzt – aber die Anleitung ist ernst gemeint. Nicht alle Nationen, die hier studieren, sind mit dem „richtigen“ Gebrauch des stillen Örtchens vertraut.
Andere Länder andere Sitten. Die Leute müssen ja schliesslich wissen, dass wir „Westler“ das Toiletenpapier ins Klo werfen und nicht in den Papierkorb.

Auf zur Küste: Henleys Beach

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Nach einer Woche Schule habe ich ein wenig Erholung verdient. Heute ist relaxen an der Beach angesagt. Der Hund hat sich übrigens besser auf dem Surfbrett gehalten als sein zweibeiniges Herrchen.
Aber der Reihe nach…

Nach einer Woche mit täglich zwischen 27 und 29 Grad bot sich der heutige Sonntag mit kühlen 25 Grad für einen Spaziergang an. Der Torrens River fliesst von Adelaide aus auf einer Länge von ca 14 km bis zum Meer bei Henleys Beach.

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Das Haus der Dame, bei der ich während meines Sprachaufenthalts wohne, liegt nur einen Katzensprung vom Fluss entfernt. Von hier aus sind es nur 4 km bis zum Strand – also nix wie hin.

Der kombinierte Spazier-/Fahrradweg, schön angelegt entlang des Flusses, ist längst kein Geheimtip mehr. Immer wieder muss ich Leuten ausweichen, die auf den in Adeleide gratis auszuleihenden Fahrrädern unterwegs sind zu Henley Beach. Recht auf dem Bild mündet der Torrens River ins Meer.

140413-5140413-3Velo-/Spazierweg von Henley Beach nach Glenelg. Hinter den Dünen rechts liegt gleich das Meer. Immer wieder kleine Parks und Spielplätze entlang des Weges.

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Cleland Wildlife Park

130413-10Der Cleland Wildlife Park liegt ca. 30 Fahrminuten ausserhalb Adelaides, umfasst 35 Hektar und beheimatet vor allem einheimische Tiere. Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Bus vom City Center aus ist mit einmaligem Umsteigen kein Problem, dann allerdings 1h einrechnen.

Schön sind vor allem auch die freien Gehege, durch die die Besucher laufen können und auf Tuchfühlung mit Kängeruus, Emus und Co gehen können.

Der Eintrittspreis ist mit 20 AUD (16 mit meinem Studentenausweis) ein fairer Preis. Drei Stunden sollte man einplanen, will man alles sehen.

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Naja und die Koalas profitieren eh von einem grossen Jöö-Effekt. Dabei sehen die meisten ziemlich „hei“ aus, wie der Kollege links auf dem Bild.

Ich zeige hier nur eine kleine Auswahl der vielen Viecher. Die Emus waren so hässlich, dass ich sie lieber weglasse, die Dingos dagegen waren mit ihrem goldenen Fell dagegen viel schöner als erwartet.

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Diese Cape Barren Goose gilt als sehr rar unter den Gänsen und ist in Australien so gut wie ausgestorben. Sieht harmlos aus – aber vorsicht, mega aggressiv wenn’s um die Verteidigung ihrer Eier geht.

 

 

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Der längste Zaun der Welt: Um ihre Schafe vor den Dingos zu schützen, errichteten australische Farmer Zäune, die inzwischen eine Gesamtlänge von 5320 km erreicht haben und sozusagen staatlich durch die Dog Fence Act abgesegnet wurden.

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Adelaide: 4 Wochen Englisch büffeln in DownUnder

Eine Woche bin ich nun schon in Adelaide, also höchste Zeit um die ersten Eindrücke mit euch zu teilen.

120413-5???????????????????????????????Die Skyline vom Flugzeug aus gesehen mit dem Torrens River. Die Innenstadt ist im Schachbrettmuster angelegt, was die Orientierung ziemlich einfach macht.

Das SACE, South Australian College of English, an dem ich 4 Wochen lang büffeln werde, liegt mitten im Stadtzentrum. Die Schule mit ca. 16 Klassenräumen befindet sich im 1. und 4. Stock. Der grösste Teil der Schüler kommt aus Asien, Arabien und Südamerika. Zumindest jetzt im australischen Herbst, ist die Anzahl Europäer sehr gering.

???????????????????????????????Designerlampen mit Solarpanels zwischen Konferenzzentrum und Hauptbahnhof. Downtown im Hintergrund. Eine Gratis-Buslinie fährt eine Art Rundkurs um die Innenstadt. Auch sonst ist das Busnetz gut ausgebaut und zuverlässig. Nur gibt es leider keine ÖV-Übersichtspläne, so dass man schon ziemlich genau wissen muss, welche Buslinie man gerade braucht.
Der Torrens Fluss teilt Adelaide in zwei Hälften. Seine Ufer sind grössten Teils sehr schön angelegt und Grünflächen laden zum Verweilen ein (wenn ich mal grad nicht lernen muss). Ein Bike-Weg führt entlang es Flusses bis ans Meer und die Stadt verleiht gratis Fahrräder gegen Hinterlegung vom Ausweis. Eine entsprechende Tour steht auf meiner To-Do-Liste für die nächsten 4 Wochen. Man muss sich ja schliesslich Ziele setzen.

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Bondi Beach

An unserem letzten Tag ging’s noch an die berühmte Bondi Beach, die nur wenige Kilometer von Sydney’s Zentrum entfernt liegt. Mit mit Bus 30 Minuten.

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Morgen Samstag, 21.45 Uhr Ortszeit, geht es für Stefan wieder zurück in die kalte Schweiz, während Gabi noch einen Monat in Adelaide bleibt für einen Sprachkurs.

Der Flug Sydney – Dubai wird übrigens mit 14h 30Min der längste Nonstopflug sein der Stefan je gemacht hat. Anschliessend sind es dann noch 6h 40min von Dubai nach Zürich.

Bondi Beach hat einen schönen breit Sandstrand, der für die Nähe an der Grossstadt wirklich sehr sauber war. Das Wasser war klar und mit 24 Grad (Angabe am Bay Watch Turm) gar nicht so kalt. Trotzdem liefen die unzähligen Surfer mehrheitlich im Neoprenanzug rum.

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